Kleine Schritte, große Freiheit: Warum Veränderung Zeit braucht
Shownotes
Veränderung klingt oft nach Aufbruch.
Nach Klarheit. Nach Entscheidung. Nach einem neuen Leben.
Aber in Wahrheit beginnt sie meistens viel leiser.
Mit dem Gefühl, dass etwas nicht mehr stimmt. Mit der Erkenntnis, dass sich bestimmte Muster wiederholen. Mit der Frage: Warum lande ich immer wieder an ähnlichen Punkten?
In dieser Solofolge spreche ich darüber, warum Veränderung so selten von heute auf morgen geschieht – und warum das vielleicht sogar gut ist.
Ich erzähle von einem Patienten in einer schweren Krise, von meinen eigenen wiederkehrenden Mustern zwischen Nähe und Autonomie und davon, warum unser Nervensystem Zeit braucht, um neue Wege wirklich mitzugehen.
Es geht um kleine Schritte. Um Rückfälle. Um alte Rollen. Um den Mut, sich selbst zu beobachten. Und um die Erfahrung, dass sich der erste richtige Schritt manchmal gar nicht gut anfühlt.
Vielleicht beginnt Veränderung nicht dort, wo wir alles anders machen.
Sondern dort, wo wir zum ersten Mal merken:
So wie bisher geht es nicht weiter.
Weitere Impulse & Einblicke:
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00:00:00: Häufig fühlt sich das gar nicht so super an, wenn wir einen neuen Weg gehen.
00:00:04: Weil unser Gewissen anschlägt... ...nicht wenn wir es falsch machen sondern häufig dann... Wenn wir etwas anders machen wie das erlernte System.
00:00:14: Das heißt ich merke jetzt okay da läuft etwas nicht so gut.
00:00:23: Da ist ein wiederkehrendes Muster und ich möchte das verändern.
00:00:28: Der erste Schritt, den ich dann gehe fühlt sich ungewohnt an und die nächsten Schritte auch.
00:00:32: Die Safe Zone fühlt es sich eigentlich grundsätzlich gar nicht schlecht an.
00:00:36: wir kommen halt nicht vorwärts.
00:00:38: das heißt wie bleiben in Mustern die uns grundsätzlich nicht gut tun.
00:00:41: aber in der guten Situation ist es für uns eine Erleichterung.
00:00:47: Das heisst wenn Den Weg der Veränderung gehe und sage, okay ich möchte mein Leben positiv langfristig verändern.
00:00:54: Ich möchte langfristiger werden, ich möchte glücklicher werden.
00:00:58: Da bingert es mit kleinen Schritten.
00:01:05: Ja hey schön dass du wieder dabei bist bei einer neuen Folge von Ersprechstunde mit dem Leben!
00:01:11: Ich möchte heute über das Thema Veränderungen sprechen.
00:01:15: wir haben in den letzten Folgen viel über Veränderungsgesprochen und haben das aus der Vogelperspektive angeschaut und haben aber nicht ins Detail geschaut.
00:01:27: Das heißt, das Leben besteht nicht aus groben Umrissen sondern es besteht dann tatsächlich aus den kleinen Details.
00:01:34: Deswegen möchte ich heute drauf schauen.
00:01:35: Ich möchte mit einer Geschichte von einem Patienten beginnen Und zwar weil er ein Patient in eine schwere Depression gerutscht ist Als ich sehen wir echt Nicht gut ging.
00:01:53: Also er war regelmäßig bei mir Nicht zur Psychotherapie, sondern zur allgemeinen medizinischen Betreuung.
00:02:00: Und er kam dann alle paar Wochen um die Krankmeldung zu verlängern.
00:02:04: und als es ihm richtig, richtig schlecht ging hat man gemerkt dass er die Maxime oder die Glaubenssätze, die Grundannahme in seinem Leben hinterfragt hat.
00:02:17: Das heißt Jim Carrey hat das mal gesagt Depression is a deep rest from the role I used to play.
00:02:33: Das heißt, der Depression ist quasi das Ausruhen oder die Müdigkeit von der Rolle, die ich gespielt habe.
00:02:41: und es war bei ihm recht ähnlich.
00:02:43: Das heisst er hat bestimmte Muster gefahren sein Leben lang.
00:02:46: Es war ein funktionierender Muster, das heißt er hat gar nicht so sehr nach sich geschaut, sondern auch vielen Umständen um ihn herum und hat sein Leben darauf gebastelt.
00:02:58: Und dann ging es ihm richtig schlecht... ...und hat dann auch somatische Symptome bekommen Bauchschmerzen, Rückenschmerzen.
00:03:09: Und als es ihm so schlecht ging sich hinterfragt, seine Muster hinterfragt.
00:03:17: Überlegt was hat in diese Situation geführt?
00:03:22: Und zwei Fragen sind bei ihm dann aufgekommen.
00:03:24: erstens wie kommt er aus der Geschichte wieder raus?
00:03:27: zu überlegen okay Was kann ich anders machen?
00:03:30: deswegen hat das viel auch hinterfragen und eine Frage war auch Herr Doktor Ich bin jetzt schon seit Wochen da.
00:03:39: Die frage kam immer wieder nach Monaten wie lange dauert es denn eigentlich bis es mehr besser geht?
00:03:45: Das heißt, er hat sich Veränderung gewünscht und er wusste aber nicht so richtig wie er damit umgehen soll.
00:03:52: Ein spannendes Phänomen war dann noch zu beobachten und das sehe ich tatsächlich auch immer wieder bei Patienten von mir dass wenn es den besser geht also wenn's dann langsam wieder aufwärtsgeht und der nicht mehr so schlecht geht dass die wieder anfangen alte Muster zu rutschen dass die quasi sich von der Veränderung wieder wegbewegen und wieder in die bekannten Bahnsrück rutschen.
00:04:23: Und da ist die spannende Frage, wir haben über Andrea gesprochen aus dem Business, in die Kunst ja... darüber gesprochen, was es solche Brüche macht.
00:04:41: Wenn man sich scheiden lässt oder Enttrennungen.
00:04:43: wir haben jetzt auch das mit Sabine gehört wie sich ihr Leben verändert hat und die Frage ist Wie geschieht Veränderung?
00:04:57: Ich denke der erste Schritt was ich bei ganz vielen Patienten beobachte ist erst überhaupt mal Die Erkenntnis, dass es etwas zu verändern gibt.
00:05:10: Es gibt viele Patienten die brauchen eine ganze Weile bis sie überhaupt zu mir kommen und sagen, ich habe ein Problem.
00:05:19: Bei manchen Problemen geht das einfacher wie jetzt zum Beispiel, ich hab einen Husten oder sowas da kommen die dann schneller ... bei psychischen Themen, Alkohol-Themen oder sowas dauert es viel, viel länger.
00:05:27: Das heißt der erste Schritt der Veränderung ist das mit der Erkenntnis dass da irgendwas ... ... nicht in Ordnung ist und ich da sich etwas verändern sollte.
00:05:36: Das heisst einen Zustand sowie auch bei den Patienten zu sagen wie geht's nicht gut?
00:05:41: Ich habe ein Problem!
00:05:42: Ich möchte irgendwas verändern.
00:05:46: Der nächste Schritt ist häufig zu verstehen was denn überhaupt das Problem is'.
00:05:51: Ja also ich gebe dir mal ein Beispiel Von mir, ich sage jetzt mal ein großes Beispiel geht um das Thema Beziehung.
00:06:00: Das möchte ich heute nicht entschneiden, das machen wir einen anderen Mal.
00:06:03: Das ist sehr, sehr spannendes Thema aber ich habe noch ein bisschen Respekt davor das anzusprechen.
00:06:09: und zwar war ich lange Jahre in der Beziehungen und wie ihr das ja schon mittlerweile wisst bin ich im Funktionsmodus gewesen.
00:06:16: Das heißt mein Gleichgewicht war nicht so wahnsinnig vorhanden zwischen Autonomie und Bindung.
00:06:22: Ich bin eigentlich ein Mensch, der Autonomie mag und auch einer der Bindung mag.
00:06:28: Aber das Gleichgewicht ist jetzt nicht so mein Game.
00:06:31: Das wusste ich aber lange überhaupt nicht.
00:06:33: Das heißt irgendwann habe ich gemerkt, meine Autonomien sind völlig weg... ...und hab dann die Beziehung beendet um in die Autonomies zu kommen.
00:06:46: ... hab mich dann total gut gefühlt, ... ... war total autonom und total frei.
00:06:54: Und habe dann in der Phase gedacht, na ja gut, es wird wahrscheinlich an der Partnerin gelegen haben... ... und da hat mir eine ausgesucht die besser einen Anfangsstrichen zu mir passt.
00:07:07: Und ist aber im Grunde immer das Gleiche passiert.
00:07:11: Das heißt, es war ein bekanntes Muster von mir dass ich nicht kannte,... wieder an die absolute Bindung zu gehen und die Automie quasi überbohrt zu werfen.
00:07:21: Und dann in der Bindung, wie soll man sagen Atemnot zubekommen... ...und dann irgendwann wieder auszubrechen.
00:07:32: Ja?
00:07:32: Das heißt wieder die Beziehung beendet.
00:07:36: Ihr merkt schon ich habe nicht immer nur die besten Entscheidungen meinem Leben getroffen.
00:07:41: Und das hat sich da nochmal wiederholt!
00:07:43: ... bis ich dann irgendwann an den Punkt gekommen bin und gesagt habe, okay warte mal.
00:07:47: Die Geschichte wiederholt sich.
00:07:48: ja das heißt mir ging es dann auch immer am Ende der Beziehung nicht so gut... ... nach der Trennung natürlich Trennungen macht nie Spaß.
00:07:58: Habe ich mich auch nicht gut gefühlt und hab dann irgendwann gesagt warte einmal wer ist die Konstante in diesen Geschichten?
00:08:03: Und das war denn der erste Punkt wo ich gesagt habe ok ich habe hier ein Problem Und da braucht es Veränderungen.
00:08:10: Der erste Schritt war erst mal zu erkennen, okay, da wiederholen sich Themen.
00:08:17: Da triffst du die gleichen Entscheidungen und gehst immer wieder den gleichen Weg mit der gleichen Folge und der gleichen Konsequenz.
00:08:23: Das heißt, der erste Schritt der Veränderung ist erstmal zu registrieren, ich habe ein Problem und hier wiederholt sich etwas.
00:08:29: Also ich erkenne einen Muster, ein bestimmtes Schema.
00:08:34: Dann war bei mir natürlich... Ich weiß nicht, ob das natürlich ist.
00:08:37: Aber ich bin dann mal ein Mensch der hinterfragt und wissen möchte okay woran liegt's denn?
00:08:41: Und ich glaube es ist der nächste Schritt zu verstehen was läuft denn schief?
00:08:48: ja Was ist meine Intention?
00:08:52: warum wiederhole ich die Dinge?
00:08:54: Das war bei mir ganz einfach weil ich das nicht konnte Gleichgewicht zu halten zwischen autonomem Bindung.
00:09:02: Also ich konnte nur entweder oder, aber es ist übrigens etwas was ich bis heute lerne weil ich in den Kinderheits- und Jugendjahren das nicht gelernt habe ja und dass nicht ganz so einfach ist das schnell rauszukriegen.
00:09:20: Das heißt Ich hab versucht zu verstehen Was die Muster sind also warum ich die Dinge tue wie ich sie tue und dann quasi aus der Situation rauskommen zu können.
00:09:38: Und das ist ein langer Prozess oder auch relativ langer prozess, und das ist eigentlich gar nicht so schlecht auf die Uhrzeit gucken weil Man kann sich das so vorstellen, wenn man zum Beispiel also einen Marathon kann man relativ easy laufen.
00:10:02: Also das Herz kommt da ganz gut hinterher ja.
00:10:06: Man kann das trainieren.
00:10:07: die Muskeln kommen auch relativ schnell hinter her aber Wände und Knochen kommen nicht hinterher.
00:10:11: Das heißt man kann jetzt nicht sagen ich trainiere mal zwei Monate hart und dann laufe ich in den Marathon.
00:10:16: Da machen Knoche und Wände nicht mit.
00:10:21: Der Körper braucht eine Weile, um sie anzupassen und eine Marathon zu laufen.
00:10:27: Wir brauchen eine weile damit das Nervensystem sich anpassen kann.
00:10:30: Wenn die Veränderungen zurückartig sind kommt das Nervensystem nicht hinterher.
00:10:35: Man kann sich so vorstellen wie vielleicht ist ja schon mal aufgefallen wenn du auf der Autobahn fährst Fangen wir jetzt mal langsam an, wenn du durch die Stadt fährst oder einparkst und das Lenkrad drehst geht es relativ easy.
00:10:49: Das heißt bei weniger Geschwindigkeit kann man's gut drehen und dann kann man gut einparken.
00:10:53: Je höher die Geschwindigkeiten ist desto... Starrer wird das Lenker, das auch gut weil wenn man dann so ruckartig bewegen würde dann wirds einen aus der Autobahn raushauen.
00:11:01: Und beim Nervensystem ist es tatsächlich relativ ähnlich.
00:11:05: Ich war ehrlich gesagt teilweise frustriert und hab gedacht, Mensch das müsste eigentlich schneller gehen aber das Nervensystem braucht einfach seine Zeit.
00:11:12: So wie Knochen, Zeit brauchen Marathon zu laufen... ...und so wie es auch gut ist bei höheren Geschwindigkeiten,... ...dass es nicht sofort reagiert sondern dass es langsam mitkommt.
00:11:26: Genau!
00:11:26: Das heißt solche Veränderungsprozesse brauchen immer ein Stück wert Zeit.
00:11:29: der erste Punkt ist bei mir gewesen ... erstmal zu registrieren, ich habe ein Problem.
00:11:36: Wenn man da zurückblickt zu Andrea, die hat ja lange dann, also damals stand sie da auf der Party und hat lange überlegt... ... was ist eigentlich los?
00:11:45: Was stimmt nicht?
00:11:45: Das ist ja so.
00:11:47: das, was ich auch in der letzten Solo-Folge gesagt hab, diese innere Ruhe und zu merken irgendwas stimmt nicht.
00:11:51: Das ist der erste Punkt zum Merken, es stimmt etwas nicht.
00:11:55: Dann zu überlegen oder dann habe ich überlegt, was genau stimmt denn nicht?
00:12:00: Also was ist der...?
00:12:04: Was ist der Anteil?
00:12:05: oder was ist der Weg?
00:12:06: Oder wo schlage ich regelmäßig den falschen Weg ein, also wo ist das Muster erkennbar?
00:12:13: und dann die Frage wieso.
00:12:15: Und wenn ich meine Muster verstehe, das ist häufig das, was ich meinen Patienten als erst empfehle... ... zu sagen, gehen Sie mal nach Hause und beobachten sich mal selber.
00:12:24: Überlegen Sie wann so welche Entscheidungen warum treffen?
00:12:26: Setzen sie hin und überlegen Sie.
00:12:27: eigentlich mag ich das gar nicht... ... und eigentlich mag die Person nicht oder eigentlich mag diese... Und ich mach es ja aber trotzdem!
00:12:32: Warum?
00:12:33: Also warum mache ich sie sich zu
00:12:34: verstehen?!
00:12:37: Wenn ein Auto stehen bleibt und ich befülle das immer Benzin, macht es durchaus Sinn zu fragen ob das Auto überhaupt Benzin braucht.
00:12:41: Vielleicht braucht er Diesel?
00:12:43: Ich kann natürlich fröhlich Benzin reinkippen und sagen eigentlich müsst du auch haben was es braucht dieser Treibstoff aber vielleicht braucht's Diesel.
00:12:50: Das heißt grundlegende Thematik zu verstehen wie ich funktioniere im positiven.
00:13:00: wir aber jetzt bei Mustern die mich herausfordern Und angenommen, also bei mir war es dann so dass ich das irgendwann verstanden habe.
00:13:12: Dass ich ein Problem hab mit Autonomie und Bindung.
00:13:16: Also eine Gleichgewicht zu halten.
00:13:18: Autonomien ist mir total wichtig bin.
00:13:19: Das ist mir auch superwichtig!
00:13:22: Dann habe ich große Schritte gemacht.
00:13:26: Es war erst mal eine ganz große Trennung.
00:13:31: Auch mit Kindern... Und dann habe ich gedacht, woop!
00:13:33: Ich hab es gecheckt.
00:13:34: Ich habe es geschafft und wie ich erzählt habe hat sich das Muster aber wiederholt.
00:13:39: Das heißt irgendwann habe ich dann erkannt... ...und dann habe mich dazu entschieden kleinere Schritte der Veränderung zu gehen.
00:13:50: Warum?
00:13:51: Weil man Wenn wir das Beispiel wieder nehmen auf der Autobahn, dass Lenkrad volle Lotte rumreißen und hundert-achtzig Grad oder neunzig Grad bei hoher Geschwindigkeit.
00:14:00: Oder auch bei niedriger Geschwindigkeiten dann gerät das Auto aus der Bahn und wird umgeworfen gibt einen ordentlichen Unfall.
00:14:08: Das ist der eine Punkt.
00:14:10: Und der zweite Punkt ist unser Nervensystem braucht ja eine Weile, um zu merken okay Der geht jetzt neuem Weg und er ist gut weil Häufig fühlt sich, ich habe das Zitat glaube schon mal gebracht.
00:14:24: Häufige fühlt es sich gar nicht so super an wenn wir einen neuen Weg gehen weil unser gewissen Anschlägt... ...nicht wenn wir erstes falsch machen sondern häufig dann wenn wir etwas anders machen wie das erlernte System.
00:14:38: ja das heißt Ich merk jetzt okay da läuft das nicht so gut.
00:14:47: Ja Da ist ein wiederkehrendes Muster und ich möchte das verändern.
00:14:52: Der erste Schritt, den ich dann gehe fühlt sich ungewohnt an und die nächsten Schritte auch.
00:14:59: Ich will das mal am Beispiel verdeutlichen wenn ich gewohnt bin mich anzupassen an den anderen.
00:15:06: Erinnere mich jetzt zum Beispiel an ein Schwimmbadbesuch Wenn ich gewonend bin mich Anzug passen um die Bedürfnisse der Anderen zu sehen Zum Beispiel die Bedüffnissen meiner Kinder.
00:15:16: Dann war es häufig so dass ich immer schön mitgemacht habe Obwohl ich eigentlich wieder Lust hatte, noch die Energie dazu hatte.
00:15:25: Damit sie mich dann irgendwann nicht mögen oder doof finden... ...oder der Papa spielt nicht mit mir, hat keine Zeit oder was auch immer und dann zu sagen na warte mal jetzt brauche ich aber kurz eine Pause.
00:15:40: ja und sag macht was er wollte im Schwimmert!
00:15:45: Ich gehe jetzt kurz mal in den Whirlpool und möchte eigentlich auch nur alleine sein, dann fühlt sich das in der ersten Situation total komisch an.
00:15:54: Man hat dann das Gefühl man ist jetzt für die Kinder nicht da oder was auch immer.
00:15:57: Das heißt wenn man mal einen neuen Schritt geht von dem man weiß dass er einem gut tut, gut und richtig ist, dann heißt es aber nicht unbedingt dass ich das immer gleich gut anfühle.
00:16:08: Das heisst die Safe Zone sowie in der letzten Folge auch die Sabine gesagt hat Die Safe Zone fühlt grundsätzlich gar nicht schlecht an.
00:16:18: Wir kommen halt nicht vorwärts, das heißt wir bleiben in Mustern die uns grundsätzlich nicht gut tun.
00:16:22: aber in den akuten Situationen ist es für uns eine Erleichterung.
00:16:30: Das heisst wenn ich mit dem Weg der Veränderungen gehe und sage okay ich möchte mein Leben positiv langfristig verändern.
00:16:37: Ich möchte langfristiger frei werden, ich möchte glücklicher werden.
00:16:41: Da bin geht es mit kleinen Schritten.
00:16:42: bei mir sind dann solche kleinen Schritte täglich kleine Schritte die sich am Anfang gar nicht unbedingt so cool anfühlen und trotzdem richtig sind.
00:16:51: Und wenn man es dann aber macht, also in dem Fall, merkt dann wie man entspannt wird, wie die Energie wieder zurückkommt... ...und dann in dem fall jetzt wieder zu den Kindern geht und einen draufmacht mit denen irgendeinen Quatsch macht im Schimmert keine Ahnung zifiert die Rutsche runter oder vom Dreier runter oder was auch immer, da merkt man da ist der Energie und das merken dann auch die Kinder.
00:17:16: Ja, also in dem Fall.
00:17:18: Das heißt... ...in den Situationen wenn wir uns für Veränderungen entscheiden, in kleinen Situationen kann das unangenehm sein ist häufig sogar unangenergenehm.
00:17:28: aber mit jeder Wiederholung wird es angenehmer weil man positive Erfahrungen macht.
00:17:32: dann wird er mal auf sich selbst aufgepasst oder Man hat gemerkt naja die anderen mögen mich ja trotzdem noch.
00:17:38: Oder es selektiert sich raus dass die Menschen die dich dann daraufhin durften aus deinem Leben langsam verschwinden und diejenigen hinzukommen, die dich schätzen für die Art so wie du bist.
00:17:55: Das heißt das ist ein nächster Punkt den ich sehr stark gemerkt habe dass solche Veränderungen die man in seinem Leben trifft es war jetzt eine kleine Entscheidung mit dem Schwimmbadab Ich hab auch größere Entscheidungen getroffen von denen ich immer wieder mal was erzählen werde Die bringen unheimlich Veränderung mit sich ... die kleinere Entscheidungen bringen Veränderung mit sich, das heißt Kinder zum Beispiel meine Kinder müssen adaptieren und sagen okay der Papa, der guckt machen jetzt öfter nach sich.
00:18:25: Bedeutet aber nicht dass er nicht mit uns spielen will oder uns ihn nicht lieb hat sondern der hat danach in der Regel sogar mehr Energie.
00:18:30: Der kann dann mehr abgehen, der sieht mich mehr, der macht eher was mit mir ist auch ein System was die die dann lernen müssten ne?
00:18:37: Aber es gibt auch Reaktionen vom Umfeld wo die dann sagen na ja gut aber wenn der jetzt sag mal so Man wird immer noch voll gequasselt und irgendwann sagt er, ich möchte einen Gleichgewicht in der Kommunikation haben.
00:18:49: Dann sagt er ja gut also wenn ich dich nicht mehr voll quasseln kann dann mache ich mich vor dem Akatschau.
00:18:53: Das kann auch passieren.
00:18:53: das heißt Veränderung bei einem selbst kann auch Veränderungen im Umfeld bedeuten.
00:18:59: Und das ist, hörst du wahrscheinlich schon heraus, es ist eine Herausforderung.
00:19:04: D.h.,
00:19:04: dass ist alles wert, das haben wir bei der Andrea gehört, das hat man bei der Sabine gehört, was habt ihr bei mir gehört?
00:19:09: Das ist alles Wert diesen Weg zu gehen.
00:19:12: Aber es ist nicht immer ein Spaß.
00:19:16: Und dennoch lohnt sich's jeder Schritt, nicht nur das Ankommen.
00:19:21: Erstmal Patienten haben das Gefühl wenn sie einatmen... Die haben noch neunzig-siebzig Prozent Volumen ihrer Lunge.
00:19:30: Die haben das Gefühlen, wenn sie einenatmen kriegen Sie nicht genug Luft.
00:19:34: Man genommen er hat siebzig prozent.
00:19:36: Und jetzt nimmt der in den Spray und dann liegt er bei seventy-fünf Prozent, zum Beispiel oder sogar seventy oder achtzig Prozent.
00:19:43: Dann wird er das als äußerst angenehm empfinden auch wenn er nicht die hundert Prozent hat.
00:19:47: Das heißt, wenn wir Veränderungsschritte gehen, dann ist es total ein total gutes Gefühl.
00:19:59: Auch wenn sich der erste Schritt unangenehm anfühlt, ja... ...wenn man ihnen dann gegangen ist, ne?
00:20:04: Beispiel mit den Kindern und so weiter.
00:20:05: Dann hat man ein weiteres Gefühl.
00:20:07: Das heißt, man ist zwar nicht bei hundert Prozent aber merkt... ...woah!
00:20:11: Ist freier.
00:20:12: Ja das heißt oder nehmen wir mal das Beispiel mit dem Marathon,
00:20:14: ne?!
00:20:15: Wenn ich losgelaufen bin in zwei Kilometer geschafft habe, ja,... ...dann heißt es nicht, ich hab die Zweiundvierzig geschafft.
00:20:20: Aber ich sehe auf Designsatz zwei Kilometern liegen schon hinter mir.
00:20:23: Ich hab vielleicht noch vierzig vor mir, aber ich hab' die zwei geschafft,
00:20:26: ne!?
00:20:26: Das heisst jeder Schritt.... bringt mich ein Stück mal mehr in die Freiheit zu mir selber, ein gutes Gefühl.
00:20:34: Ich kann schwingen auch wenn die Schritte nicht immer die einfachsten sind und ich würde empfehlen aus Erfahrung heraus also es kann manchmal sinnvoll sein größere Einschnitz zu machen aber ich würde mit den kleinen Dingen beginnen weil die kann man hebeln Die kann man verändern.
00:20:56: Wie jetzt zum Beispiel das Beispiel mit dem Schwimmer, die Kinder zu sagen du ich geh mal in den Ruhrpult für drei Minuten Das ist besser.
00:21:03: wie zu sagen zum Arbeitgeber soll ich mir jetzt mal sechs Wochen in Reat schauen.
00:21:07: Das ist einfach ein größerer Schritt und es macht Sinn diese kleinen kleinen Schritte zu gehen.
00:21:18: Wenn wir zum Beispiel nochmal vom ganz Anfang kommen wollen Patienten häufig oder ich auch selber sehr schnell Veränderung haben.
00:21:26: Wenn ich berate zum Gewicht verlieren, sei es jetzt Konservativ oder Abnehmenspritze oder operatives Verfahren dann wollen Patienten häufig dass sie schnell Gewicht verliehen aber da kommt der Körper nicht mit.
00:21:41: Das Selbstbild verändert sich.
00:21:45: Ich werde jetzt auch jemand in der nächsten Folge da haben der diesen Prozess durchgemacht hat.
00:21:52: Das Selbstbild verändert sich, das Umfeld verändert sich.
00:21:55: Das Gewicht verändert sich... Da verändert sich so viel an selbst Bild, dass es wichtig ist, dass die Patienten mitkommen und nicht innerhalb von kürzester Zeit ganz viel Gewicht verlieren.
00:22:05: Und genauso ist es wichtig, wenn wir Prozesse angehen, Veränderungen angehen Dass wir nicht sagen Wir müssen noch heute sofort bei hundert Prozent landen und erst dann ist es gut.
00:22:15: Mit jedem Schritt, mit jedem kleinen Schritt, das weiß ich noch.
00:22:18: Ich bin jetzt seit ungefähr ... acht, neun Jahren in diesem Prozess.
00:22:22: Mit jedem Stritt habe ich mich ein bisschen freier
00:22:24: gefühlt.".
00:22:24: Natürlich war ich mal verfrustriert und gesagt... ..."Mensch, warum mache ich den Käse jetzt
00:22:27: nochmal?".
00:22:28: Warum fühle ich schon wieder so?
00:22:30: Warum habe ich diese Entscheidung schon wiederso getroffen?
00:22:33: Und dennoch hab' ich zurückgeblickt und gesagt, warte mal,... ... du bist ja schon ein Stück weiter.
00:22:39: Das ist ein bisschen dich guckst an der Geschichte.
00:22:41: Deswegen ist es super wenn du gute Freunde hast, die dich dabei begleiten oder unterstützen oder Familie dir die Rückmeldung geben sagen ey!
00:22:49: Bruder, das ist schon ein anderer Punkt wo du jetzt mittlerweile stehst.
00:22:54: Weil man selber in den Prozessen der da ja gar nicht so wahnsinnig schöll vorwärts geht und dann gar nicht registriert wie schnell man sich dann doch verändert oder welche Pute dann schon anders geworden sind.
00:23:09: Genau!
00:23:09: Das heißt mein Registriertes gar nicht selbst.
00:23:11: Okay ganz kurz hat ich es gerade erwähnt manchmal ärgere ich mich und das is ok Rückfälle sind in Ordnung.
00:23:19: Ich habe Patienten, die haben aufgehört zu rauchen, haben das halbis Jahr gemacht und dann sind sie rückfällig geworden... ...und dann vorteilen sich wie kann ich nur?
00:23:26: Na ja der hat ein halbes Jahr aufgehört!
00:23:28: Das heißt, dass steht schon mal wie eine Bank.
00:23:30: Das heißt Rückfälle ist in Ordnung, das passiert.
00:23:34: Und wenn man alte Muster zurückfallen muss aber das stärkere ist die Schritte schon zu gehen ... und auch zu akzeptieren, dass wir nicht perfekt sind.
00:23:45: Und das es auch in Ordnung ist... ... und dass das Nervensystem einfach ein bisschen Zeit braucht,... ... also wie selber Zeit brauchen.
00:23:50: Ich erinnere mich noch mit Freunden im Psychotherapeutin,... ... wo ich dann auch mein Like geklagt habe.
00:23:53: Mein Gott!
00:23:55: Ich werde doch schon gerne so viel weiter.
00:23:56: Und er sagt dann, ja Bruder.
00:23:57: Also, ähm... ... der thirty-fünf Jahre geprägt worden ist oder acht und dreißig, ... ... ich weiß nicht mehr wann das war.
00:24:02: Ähm... Der dann zu erwarten, dass nach einem halben Jahr alles umgeprägt ist,... ... das ist schon sportlich eine Habruchgeduld mit mir.
00:24:12: Das dürfen wir auch haben, absolut.
00:24:16: Okay das heißt Veränderung erstmal wichtig zu verstehen.
00:24:21: wo sind meine Muster?
00:24:23: Ich habe ein Problem.
00:24:24: hier möchte ich etwas verändern dann das zu beobachten und zu verstehen warum mich die Dingetour in kleinen Schritten das hat mir am besten geholfen Veränderungen zu machen.
00:24:36: Auch große Entscheidungen sind manchmal relevant oder auch notwendig.
00:24:41: Aber in den kleinen täglichen Entscheidungen zu sagen, nee hier möchte ich einen neuen Weg gehen.
00:24:46: Hier möchte ich nicht mehr den alten Weg gehen Auch wenn sich das nicht immer cool und angenehm anfühlt.
00:24:51: in den Situationen selber gibt es einem immer mehr Freiheit und langfristig wie soll man sagen lässt ein zunehmend atmen Und Luft bekommen.
00:25:06: Genau jetzt gucke ich gerade nochmal kurz.
00:25:08: Ich glaube ich habe Alles abgegrast zu dem Thema.
00:25:13: Ich habe ein paar Querverweise schon reingeschoben, aber ich habe mich bewusst entschieden nicht in diese Querwege zu gehen über zum Beispiel Verantwortungsübernahme und zu sagen Nicht die anderen sind schuld sondern echt entschuld oder auch über Beziehungen.
00:25:27: das sind Themen die kommen später noch.
00:25:29: da freue ich mich auch drauf wenn es glaube ich Herausforderung sind.
00:25:32: heute soll das Thema Veränderung sein um einfach auch ein bisschen Transparenz zu zeigen.
00:25:39: Wir herausfordern, dass man nicht mal sein kann aber auf der anderen Seite auch echt schön sein kann und ich glaube zumindest habe ich so erfahren und auch bei meinen Patienten erfahren das es nicht darum geht von heute auf morgen alles zu verändern sondern dass wir mit jedem Schritt ein bisschen tiefer atmen können ein bisschen freier Atmen können Und... Das in uns Glück hervorruft Wunderbar!
00:26:07: Ich freue mich, dass du dabei warst.
00:26:10: Wenn du weiterhin dabei sein willst dann natürlich abonnieren und wenn du diesen Podcast supporten willst, dann gerne teilen oder auch bewerten das Puschchen-Podcast.
00:26:20: ich freue mich aufs nächste mal und bis dahin alles Gute!
00:26:23: Ciao.
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