Was, wenn du es kannst? - Mut, Neues auszuprobieren: Wie kleine Schritte dein Selbstbild verändern

Shownotes

In dieser Folge nehme ich dich mit auf meine ganz persönliche Reise: Ich erzähle dir offen, wie kleine, mutige Schritte mein Selbstbild verändert und mir ganz neue Seiten an mir gezeigt haben. Vom allerersten, zögerlichen Schreiben weniger Zeilen bis hin zum Eintauchen in den Flow beim Romanschreiben frage ich mich und dich: Was passiert eigentlich, wenn wir etwas einfach mal ausprobieren?

Vielleicht kennst du das auch: Diese Momente, in denen du außerhalb deiner Komfortzone nicht weißt, was passiert.

Ich berichte, wie das Umfeld und die „Spiegel“, die uns andere Menschen vorhalten, unser Selbstbild prägen und wie wir es schaffen können, durch neue Erfahrungen auszubrechen. Egal ob Schreiben, Podcasten oder kleine Alltagsentscheidungen. Ich zeige dir aus eigener Erfahrung, wie wertvoll es sein kann, dich selbst immer wieder neu zu entdecken.

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00:00:00: Und vielleicht kennst du diesen Punkt, wo man eine Schwelle steht soll ich mal ausprobieren.

00:00:05: Das beginnt nicht bei diesem Riesenentscheidung weil es dann deutlich schwieriger ist wenn ich keine guten Erfahrungen damit gemacht habe, mutig zusammen auszuholen.

00:00:13: und das passiert bei den kleinen Dingen wo man keine Ahnung mal andere Eissorte ausprobiert.

00:00:20: Das sind diese kleinen Schritte die wo man so eine innere kleine Schwelle hat und sagt, wie soll ich das jetzt ausprobierend?

00:00:27: Das Schlimmste was passieren kann dass man sich selbst auf eine andere Art und Weise kennenlernt.

00:00:32: Und sein Horizont erweitert, das Beste was passieren kann ist etwas zu entdecken, was einem energierigen Spaß macht und irgendwie cool für einen ist.

00:00:41: Wo das entscheidend ist durch die Veränderung der Spiegelungen entweder durch die Person von außen oder dadurch das wir es neu ausprobieren und ein Selbstbild entsteht gewinne ich... klingt jetzt ein bisschen blechern aber gewinnte ich mehr Informationen über mich selber was mir Spaß macht den Raum von mir und merke, das liegt mir nicht.

00:01:06: Das macht mir Spaß!

00:01:07: Da gewinne ich Energie, da gewinn ich nicht so viel Energie.

00:01:10: aber es braucht diesen Mut dieses kleinen Schritt zu sagen, den gehe ich jetzt neu und da gehe ich was anderes und da probiere ich jetzt mal einfach mal etwas aus.

00:01:25: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Sprechstunde mit dem Leben.

00:01:30: Ich bin Ben und ich freue mich dass du eingeschaltet hast dabei bist.

00:01:36: Es ist noch gar nicht so lange her, da war ich in Österreich und genauso sein vor einer Woche.

00:01:43: Und ich kann mich genau an die Situation erinnern.

00:01:45: also ich war eine knappe Woche Österreich um an meinem Roman zu schreiben und ich kann mir noch sehr genau daran erinnernden dass sich... Ich weiß gar nicht mehr!

00:01:56: Ich glaube es waren Nachmittag.

00:02:00: aufgestanden bin von meinem Stuhl wo ich immer geschrieben habe Jemand geworden, der immer in den gleichen Ort kehrt.

00:02:07: Auf jeden Fall bin ich aufgestanden.

00:02:09: Wenn er auf Toilette ging, habe danach einen Spiegel geguckt und dachte mir... Oh Gott!

00:02:15: Wie siehst du denn aus?

00:02:18: Die Frisur war völliges Chaos und als ich so in den Spiege guckte, hab' ich dann gemerkt, so supergut riechst Du auch nicht mehr.

00:02:31: Und hat dann drüber nachgedacht, hab gesagt, Sammel kann das sein dass ich tatsächlich seit anderthalb Tagen kein Wasser mehr gesehen habe und mich auch sonst nicht wirklich irgendwas interessiert hat.

00:02:46: Ich würde sagen, ich bin im Flow gewesen, im Flow ein Buch zu schreiben und das spannend daran war, dass ich mich gefragt habe wie es dazu gekommen ist weil das war tatsächlich das erste Mal so.

00:03:03: Ich schreibe schon lange Texte, ich habe schon als Kind ein Jugendlicher Text geschrieben.

00:03:08: Zwischen denen hat das aufgehört.

00:03:10: Wer mir auch ins Raum folgt weiß dass ich sowohl Buchschreiber als auch, dass ich früher schon mal geschrieben hab und dann wie ein Deutschlehrer gesagt hat, das machst du nicht so doll.

00:03:21: und dann habe ich lange das liegen lassen.

00:03:23: Und dann kam es aber zu einem Moment vor ungefähr drei Jahren Wo ich so eine Umpuls hatte in der Geschichte, eine Patientengeschichte in einen Text zu schreiben.

00:03:36: Ich hatte aber innerlich das Gefühl... Eigentlich kann ich das nicht!

00:03:41: Das ist die Message gewesen, die ich als Jugendlicher mitgenommen habe und eigentlich kann ich es nicht.

00:03:45: Dann habe ich gedacht, boah, ich fühle das jetzt?

00:03:48: Ich gehe den Schritt.

00:03:49: Ich bin mutig.

00:03:50: Ich schreibe diesen Text auch wenn ich nicht weiß was rauskommt.

00:03:55: Und fand den Text nachdem ich ein paar noch überarbeitet hab wie gesagt kurzer Text Glaubst du, zehn Zelfzweilen waren es nur.

00:04:04: Fand ich eigentlich ganz schlecht.

00:04:05: und dann hab' ich gedacht, hm!

00:04:08: Vielleicht... Also mich hat die Geschichte berührt, die ich da beschrieben habe weil mich die Geschichte in echt tatsächlich berührt hat.

00:04:13: Und da hab', ich gedacht naja vielleicht kann ich sie jemandem zu lesen geben?

00:04:18: Vielleicht berührt sich auch jemand anders.

00:04:19: Das ist schon ein mutiger Schritt.

00:04:21: also man schreibt etwas das einem berührt und das ist ja ein Stück von sich selbst preisgegeben habt dass dann Menschen aus einem direkten Umfeld zu lesen gegeben und die waren tatsächlich auch sehr berührt.

00:04:31: Das heißt, diese Schwelle zu überfinden, zu sagen hey ich probiere mal was aus, ich schreibe mal einen Text dann auch zu sagen he ich zeig das mal jemandem.

00:04:44: Das war dann schon beide mal nicht einfach.

00:04:50: Und in diesen Momenten habe ich gewiss nicht daran gedacht irgendwann in Österreich zu sein und dann Roman zu schreiben.

00:04:59: Das ging so weit, dass es erst mal geruht hat.

00:05:01: Ich habe Texte für mich geschrieben.

00:05:02: Ich hab die teilweise bekannt zur Lesen gegeben.

00:05:04: Irgendwann dachte ich, ich könnte das noch ein bisschen weiterteilen.

00:05:08: Vielleicht bewegt es auch andere Menschen?

00:05:10: Und das war wieder einen Schritt weiter nach außen.

00:05:13: Einen Schritt aus der Komfortzeit heraus.

00:05:16: Dann habt ihr das im WhatsApp-Staats geteilt.

00:05:18: Habt dann auch wieder ein relativ positives Feedback bekommen, dass die Geschichten Menschen bewegen Und ich glaube es waren.

00:05:30: zwei Jahre später, also ein gutes Jahr her habe ich dann überlegt damit auch in die Öffentlichkeit zu gehen.

00:05:35: Ich hatte einen LinkedIn-Decount und hab das dann reingestellt und das hat dort viele Menschen bewegt und berührt.

00:05:43: aber auch das war wieder ein Schritt zu sagen naja ich stelle ein Text zur Verfügung dass was ich fühle wie ich denke wie ich arbeite Was werden die Leute sagen?

00:05:51: Auch das war wie dein Step weiter.

00:05:54: Dann habe ich angefangen, nachdem ich gemerkt hab okay die Leute lesen irgendwie gerne meine Texte und nicht alle.

00:05:58: Manche fanden ja auch nicht so cool.

00:06:00: das haben sie auch rückgemeldet.

00:06:01: aber es gab genügend die gesagt haben es bewegt sie macht was mit ihnen.

00:06:04: Sie angefangen hat ein heimlich Roman zu schreiben.

00:06:07: Ich weiß noch ganz genau wie ich an der ersten Seite saß Und dachte Gott, ist das anstrengend?

00:06:12: Das heißt ich hatte etwas in mir drin.

00:06:14: Ich war es gewohnt kurze Texte zu schreiben.

00:06:17: Acht zehn zwölf Zeilen sind dann auch mal achtzehnundzwanzig geworden aber mehr war das nicht nur und ich habe gedacht Gott ist das Anstrengende Solche langen Texte zu schreiben.

00:06:27: Das heißt nach ein, zwei Seiten da die Pause.

00:06:29: Wie soll da jemals noch malen draus werden?

00:06:32: Das heißt ich habe das für mich behalten.

00:06:33: Irgendwann bin ich dann gefragt worden, nachdem ich viele Texte veröffentlicht hab.

00:06:37: Hey, sag mal wie ist das eigentlich?

00:06:38: Willst du eigentlich nicht mal einen Buch veröffentlichen oder sowas?

00:06:41: und habe mir dann allen Mut zusammengenommen den man sich so vorstellen kann weil ich ja klar wusste die Menschen bewegt es schon irgendwie aber ich wusste halt nicht.

00:06:51: Wenn sich das Profis angucken, dann werden die bestimmt lachen und sagen, was ist denn das für ein Quatsch?

00:06:59: Das heißt ich habe das in einer Lektorin gezeigt und geschickt.

00:07:07: Ich hatte bis dahin an dreißig Seiten des Romans zusammen und bin schirr gestorben vor Aufregung um zu schauen oder zu sehen ob Ob das tatsächlich ein gewisses Niveau hat und eine Qualität.

00:07:21: Dann habe ich mich natürlich gefreut, weil es genau.

00:07:23: ich hab die Rückmeldung bekommen dass sie super gerne gelesen hat... ...und sie gerne weiterlesen würde.

00:07:28: Ging nicht, weil ich erst dreißig satte hatte.. ..und sie mich tatsächlich gern begleiten würde ne?

00:07:33: Und ich weiß nicht ganz genau, ich hab da geäuelt Weil's mich so sehr berührt hat, dass das was ich Schriftform aufschreibe und Teile Menschen berührt und auch dann Menschen ... die Ahnung vom Fach haben, bis dann dahin weiterzuschreiben.

00:07:54: Wir ab und an eine Woche Zeit zu nehmen... ...und einem Roman zu schreiben ja?

00:07:58: Und an den Punkt zu kommen, diesmal wirklich in den Flow zu kommen.

00:08:02: Ich hatte ein Podcast von Shira auch gehört.

00:08:05: der war da beim Matze,... ...und er hat dann gesagt dass er auch dann so in den flow kommt... ...dann das gar nicht mehr davon ablassen kann zu schreiben.

00:08:13: Das kann ich mir gar nicht vorstellen!

00:08:16: Ich finde es so anstrengend, sie immer wieder rein zu versetzen und das ist schwierig.

00:08:20: Und irgendwann bin ich ja bei Österreich tatsächlich jetzt in der letzten Woche auch in diesen Sog gekommen... ...dass ich mir keine Pausen gegönnt habe.

00:08:29: Jetzt muss ich wieder was essen gehen.

00:08:30: Wo gehe ich denn hin?

00:08:31: Selbst beim Frühstück wo ich wusste, ich muss nur zwei Stockwerker runtergehen im Hotel... ...hab' ich gedacht, boah nie!

00:08:36: Ich will jetzt endlich weiterschreiben.

00:08:38: Das kekst mich jetzt irgendwie an.

00:08:45: Hab dann gemerkt, dass ich so richtig in den Sog gekommen bin.

00:08:47: Erschierer hat davon auch schon, das konnte ich mir nicht vorstellen und bin tatsächlich da reingekommen... ...und hab gemerkt wie ich in den Flow komme, wie es mir Spaß macht, wie ich's an mir selber lerne wo ich dann gemärkt habe.

00:08:55: okay hey die Figuren sind nicht ganz... ...richtig, die fühlen sich nicht richtig an, die Formulierungen sind zu erklären usw.. Das ist eine richtige Sog.

00:09:02: Wirkung gekommen ist in der Sog wirkung kommen bin.

00:09:05: Ich hab aber nie vorstellen können als ich das vor... ... drei Jahren begonnen habe, den ersten Text von acht Zeilen zu schreiben, dass man mal dahin kommt.

00:09:11: Das heißt es sind viele kleine Schritte gewesen die Mut gebraucht haben um zu diesem Roman zu kommen.

00:09:20: Anderes Beispiel ihr hört gerade mein oder du hast meinen Podcast zu und hier bin ich noch nicht in diesen Flow.

00:09:28: ja das heisst Ich mache mir hier noch ganz viele Gedanken.

00:09:31: Wie fühlt sich was an?

00:09:32: Welche Gäste möchte ich einladen, welche Themen?

00:09:35: Ich hoffe diese nicht monoton.

00:09:39: Wie nehme ich Solo-Folgen auf?

00:09:41: Was ist der thematische Kern?

00:09:43: Was möchte ich teilen und wie fühlte es mich gut an?

00:09:47: Hier bin ich noch absolut im Prozess.

00:09:49: Manche Folgen haben sich für mich stimmiger angefühlt.

00:09:53: in die Richtung baue ich jetzt mal aus Welche haben sich nicht so gut angefühlt.

00:09:57: und da auch immer wieder Schritte in der Entwicklung.

00:10:00: Und auch jetzt immer wieder zu sagen, okay ich mache das jetzt so oder ich mach das so.

00:10:05: Wem es aufgefallen ist die Bildqualität zum Beispiel hat deutlich zugenommen.

00:10:10: Ich habe am Anfang Fehler gemacht.

00:10:12: Hat mich so gut funktioniert beim nächsten Mal anders.

00:10:14: Na ja, hat immer noch nicht so doll funktioniert.

00:10:15: mittlerweile funktioniert's ganz gut.

00:10:17: Das heißt man geht immer wieder einen neuen Schritt versucht irgendwas und sagt naja man hätte es gerne so oder man macht so und dann bin ich absolut noch nicht da Wo ich gerne wäre, aber es fühlt sich immer besser an.

00:10:27: Es fühlt sie immer stimmiger an und immer mehr nach dem wie es mir gut vorstellen könnte.

00:10:34: Aber bin noch nicht da wo ich gerne wär!

00:10:40: Es braucht Mut, haben wir jetzt noch mitgenommen.

00:10:42: Das hat mir Mut gebraucht damals einen kurzen Text anzufangen, ein paar Zeilen zu anfangen und das dann zu teilen.

00:10:49: Zu schauen berührt es auch andere gleich beim Podcast zu merken okay wie fühlt sich's für mich stimmig oder nicht?

00:10:55: Und ich begegne aber vielen Patienten und ein Mensch davon war ja auch selber der sagt kann ich nicht geht nicht oder wie auch immer.

00:11:04: das heißt wenn Patienten zu mir kommen ist dann häufig eine Argumentation, wenn ich versuche einen neuen Blick will zu öffnen.

00:11:14: Nicht häufig aber es kommt immer wieder vor ne?

00:11:17: Das geht nicht.

00:11:18: also auch wenn's um ganz triviale oder simple Themen geht wie Arbeitgeber.

00:11:22: Ich habe ein Konflikt.

00:11:23: ja könnte man ansprechen Ja nee das geht nicht!

00:11:25: Ich weiß schon was der Antworten wird.

00:11:27: oder Man könnt ja mal die Abteilung wechseln.

00:11:31: Ja nee, das und deswegen nicht.

00:11:34: Oder man könnte sonst was.

00:11:35: im Leben gibt es mal alternative Option.

00:11:38: Das heißt, häufig scheuen wir uns davor diesen Schritt zu gehen weil er etwas Neues ist und weil wir nicht wissen was dann passieren wird.

00:11:47: D.h.,

00:11:49: man ist irgendwie zurückhaltend.

00:11:51: Wenn jemand gesagt hat du wirst mal einen Roman schrammig und sagt Bist ja nicht ganz bachert.

00:11:59: Kann ich sein?

00:11:59: Stimmt nicht richtig!

00:12:01: Das heisst in den Situationen sind wir ein Stück weit im gewohnten Umfeld unseres Denkens und können uns darüber hinaus nicht vorstellen, dass es da Möglichkeiten gibt.

00:12:12: Und das hat ja mit unserem Selbstbild zu tun.

00:12:16: Traue ich mir das zu, traue ich mich das nicht zu?

00:12:18: auf der einen Seite und dieses Bild wird geprägt durch Spiegel, den wir begegnen.

00:12:29: Darüber haben wir in der letzten Solo-Folge gesprochen – wer soll noch nicht gehört?

00:12:34: Bitte gerne reinhören!

00:12:36: Unser Umfeld prägt uns.

00:12:37: Das heißt, wir gucken in die Spiege ... rein, einen Freund.

00:12:44: Vater, Mutter oder Bruder was auch immer und der gibt mir ein Rücksignal wie er mich sieht.

00:12:49: ne?

00:12:49: Keine Ahnung du bist musikalisch, du kannst schreiben... Du bist ja voll der Entertainer!

00:12:57: Du bist total schlagfertig oder was auch Immer.

00:12:59: Das heißt direkt geben die Rückmeldung.

00:13:00: das war jetzt alles im Positiven kann aber auch sein.

00:13:02: Ja du bringst nix auf die Kette oder mach nichts was dich herausfordert oder wie auch immer kannst du auch im Digger diesen sein.

00:13:09: Das heisst Wir bewegen uns in einem sicheren Raum, wenn wir immer die gleichen Kontakte haben oder ein bestimmtes Umfeld haben.

00:13:19: Die geben uns ein Bild zurück und in dem Bild fühlen wir uns wohl.

00:13:23: Irgendwann ist das Bild zu vertraut dass wir auch selber denken, dass wir dieses Bild sind.

00:13:29: Das heißt unser Umfeld prägt uns, der Vorvorfolge hatten also Solo-Folge Und die Frage ist jetzt, wie wir kommen raus?

00:13:38: Klar.

00:13:38: Wir können die Spiegel verändern weil unsere ... ... unsere Psyche funktioniert so dass wenn wir einen bekannten Raum haben das heißt in die Spiegelbilder um uns rum aber auch das Bild von uns selber synchrones also... Uns bekannt ist, dass wir nicht darüber nachdenken ob wir irgendwas ändern müssen.

00:13:56: ja es bleibt immer gleich.

00:13:58: das heißt wir haben dann auch nicht der Mut irgendwie was anders zu machen.

00:14:02: Wenn sich aber ... die Spiegelbälle aufbrechen, indem jemand zum Beispiel eine neue Person reinkommt und dir etwas Neues spiegelt.

00:14:13: Dann kommst du ins Nachdenken weil das bekannte Bild aufgebrochen wird durch ein neues, wo du sagst warte mal der sieht es so, dass ist ein anderes Spieglbild, das stimmt nicht mit dem überein von denen ich momentan Zeit verbringe oder auch nicht mit einem Selbstbild übereinen.

00:14:29: Das ist der eine Punkt den man kann Und der andere Punkt ist aber der, dass man es aufbrechen kann indem man etwas tut was man bisher noch nicht getan hat.

00:14:40: Wie ich jetzt zum Beispiel vor drei Jahren den ersten Text geschrieben habe.

00:14:46: Das heißt da kann man das Selbstbild aufbreche und dann hab' ich damals den Text geschrieben und hab gedacht poh der finde ja eigentlich gar nicht so schlecht er berührt mich aber da kann ich auch etwas ausdrücken.

00:14:56: Das heisst das Selbstbild hat sich dann ein Stück weit aufgebrochen.

00:14:59: zu sagen ... so schreiben, dass ich mich zumindest selber berühre.

00:15:04: Ja?

00:15:05: Der nächste Schritt war dann... Ich kann so schreiben das ich enge Personen von mir berühren und so weiter.

00:15:09: Es ging dann weiter.

00:15:10: Das heißt, das Selbstbild von mir, ich kann nicht schreiben,... ... ähm es interessiert vielleicht auch niemanden... Und das findet schon gar nicht jemand schöner oder bewegt ihn.

00:15:17: Hat sich aufgebrochen indem ich Dinge getan habe die neu war.

00:15:20: Das heisst mein Spiegelbild.

00:15:21: Mein Selbstspiegelbild hat sich verändert... ...und dadurch konnte ich nicht nur mich selber entdecken sondern auch das was mir Spaß macht und ähm was mich ausdrücken lässt.

00:15:38: Es bedeutet aber nicht immer, das möchte ich so ein bisschen gleich mit hinein nehmen ins Boot, es bedeutet nicht immer dass man nachher denkt super!

00:15:46: Das ist jetzt der super mega Talent von mir.

00:15:49: bei diesem mutig sein etwas auszuprobieren und sich selbst zu entdecken um die spiegel um einen rumzu verändern ... um sich zu entwickeln heißt nicht immer, dass es erfolgreich ist im Sinne von das ist ein super Talent oder es geht jetzt absolut in Richtung.

00:16:03: Es geht einfach nur darum, sich zu entdecken sein Umfeld zu entgegen, Talente zu enttecken.

00:16:08: Das kann auch bedeuten, dass da nichts draus wird.

00:16:13: Kann auch bedeutend... Dass dazu nix, dass noch nicht so dolly ist, dass jemand aus dem Außenfeld daran glaubt.

00:16:23: Wie gesagt ich selber hätte nie gedacht, dass ich dann irgendwann mal da sitze einen Roman schreiben oder immer Geschichte von, habe ich jetzt gehört zu dem Podcast von Sebastian Vitzek gehört der bei fünfzehn Verlagen abgelehnt worden ist.

00:16:35: Das heißt da war schon was.

00:16:37: einer hat ihm das auch gesagt.

00:16:38: dann er hat gesagt Mensch schreibt den Roman anders.

00:16:41: Da war schon etwas.

00:16:42: ja Er hat auch selber dann geglaubt aber dass es nicht das entscheidende sondern das Entscheidende ist.

00:16:46: Auch wenn ich etwas ausprobiere muss das nicht mehr erst gleich muss nicht mal gleich sofort cool sein.

00:16:50: Es kann aber auch bedeuten dass ich irgendwann merke okay das ist nicht so ganz mein Ding Aber das Entscheidende ist, durch die Veränderung der Spiegelungen entweder durch die Personen von außen oder dadurch dass es was Neues ausprobierenden Selbstbild entsteht.

00:17:05: Gewinne ich... Klingt jetzt ein bisschen blächern aber gewinne Ich mehr Informationen über mich selber und was mir Spaß macht und erweitere den Raum vor mir.

00:17:16: Und merke okay das liegt mir nicht, das macht mir Spaß da gewinn' ich Energie, da gewinnt ich nicht so viel Energie.

00:17:25: Es braucht diesen Mut, dieses kleinen Schritt zu sagen.

00:17:28: Den gehe ich jetzt neu und da gehe ich was anderes... ...und da probiere ich jetzt mal einfach mal etwas aus.

00:17:34: Genau das heißt wir wissen vorher nicht ob der was draus wird oder nicht.

00:17:38: Wir erweitern einfach unseren Horizont.

00:17:40: Das ist bei mir und dem Roman das gleiche.

00:17:43: Ich habe jetzt einfach gemerkt okay es macht mir Spaß!

00:17:45: Ich drücke mich aus.

00:17:47: andere berührt ist, was aus dem Roman nachher tatsächlich wird.

00:17:50: Ob den überhaupt jemand lesen wird?

00:17:52: Ob das jemand interessiert?

00:17:53: Ob ich einen Verlag finde oder ob es ein Bestseller wird... Ich habe keine Ahnung!

00:17:57: Was ich gemerkt habe aber ist dass mir diese Art des Ausdrucks meiner Emotionen unheimlich viel Spaß macht.

00:18:03: ja und wenn ich nur als Botschaft mitnehme mir macht schreiben Spaß.

00:18:08: vielleicht lande ich irgendwann dabei Musiktexte zu schreiben.

00:18:11: Vielleicht falle ich wieder zurück auf ... da Gedichte schreiben, wie ich das als Kind gemacht habe... ... um mich auszudrücken oder als Jugendlicher.

00:18:19: Vielleicht finde ich aber Spaß dran zu sagen... ... ja, das hat so einen Spass gemacht!

00:18:23: Ich schreibe noch einen zweiten Roman,... ... oder ich schreiber ein populäres Sachbuch oder was auch immer.

00:18:28: Aber... ... dassgleich wie beim Codcasting auch... ...ausprobieren, mutig sein, kleine Schritte zu gehen und zu gucken,... ... wer bin ich überhaupt?

00:18:38: Was macht mir Spaß?

00:18:39: Wo find' ich Energie?

00:18:41: Wo komme ich

00:18:42: vorwärts?...

00:18:44: Kann ich mich ausdrücken, das was ich erlebt habe an Herausforderungen vielleicht auch an Krisen.

00:18:50: Wie kann ich dem Ausdruck verleihen?

00:18:53: Und es muss ja jetzt nicht um Gottes Willen schreiben nur sein.

00:18:56: manche macht Musik, manche geht tanzen Manche findet seinen Ausdrucks in Sport oder wie auch immer ganz bestimmten Sportart oder Blumen machen Gartenpflanzen hab' ich alles schon bei Patienten bei mir gehabt Und häufig braucht es einfach diesen ersten kleinen Schritt zu sagen, ich probiere mich aus und gucke was dabei passiert.

00:19:17: Und entdeck mich mindestens mal mehr... ...und vielleicht endlich so etwas, das mir richtig Spaß macht, Energie bringt und ja Zukunft bringt.

00:19:31: Aber das möchte ich dir vielleicht nochmal kurz reinigen ist immer dieser kleine Punkt.

00:19:36: Und vielleicht kennst du den Punkt wo man an einer Schwelle steht soll ich mal ... soll ich mal ausprobieren und häufig tendiert man zu ... ... umzubeben, sage mache nicht.

00:19:45: Ich gehe jetzt nicht auf die ... ... Schnellstraße im Beschleuniger... ... und probiere das mal aus.

00:19:49: und das ist der Moment ... ... wo man was ausprobiert und das beginnt ... ... nicht bei diesen Riesenentscheidungen weil es dann deutlich ... ... schwieriger ist wenn ich keine guten Erfahrungen damit gemacht habe ... ... mutig zusammen aus auszuholen, denn das passiert bei den kleinen Dingen ... Keine Ahnung.

00:20:06: Mal eine andere Eissorte ausprobiert, nicht immer.

00:20:08: also ich mag zum Beispiel immer Joghurt und Erdbeere hat das ist und dann mal mit Sahnefroff, der ist absolut börner.

00:20:16: Aber einfach mal was anderes auszuprieren und zu merken oh!

00:20:18: Das ist ja auch cool ne?

00:20:19: Und da sind diese kleinen Schritte die wo man so eine innere kleine Schwelle hat und sagt, wie soll ich das jetzt ausprobieren?

00:20:27: Das schlimmste was passieren kann dass man sich selbst auf eine andere Art und Weise kennenlernt.

00:20:31: Und sein Horizont erweitert, das Beste was passieren kann ist etwas zu entdecken, was einem energierigen Spaß macht und irgendwie cool für einen ist.

00:20:43: Okay!

00:20:44: Das war der Punkt den ich heute irgendwie... Der mich bewegt hat, der mich berührt hat.

00:20:49: Der mich diese Woche berührt hatte da als ich in den Spiel geguckt habe gesagt Mensch wie hat sich das eigentlich entwickelt?

00:20:55: Und muss im Nachhinein auch sagen es hat.

00:20:59: Es war einfach auch eine Reise, wenn ich da zurück wurde, die Spaß gemacht hat.

00:21:05: Wo ich mich entdeckt habe und auch so eine ganz neue Seite.

00:21:08: Sonst bin ich der strukturierte Mensch gewesen, der in einer Praxis führt, der Konzepte durchzieht, der Personal führt und der Neuentwicklung des Unternehmens machte usw.

00:21:20: Das war so eine Seite wo ich mich ein bisschen wie ein verrückter Professor gefühlt hab, wer die Zeit völlig verliert... Und die Sachen, die einem sonst so auch im Alltag wichtig sind wie keine Ahnung ein guter Style.

00:21:36: Ja irgendwie Sachen auszusuchen, die schwindeln und dann stehe ich da vorm Spiegel völlig chaosblick und Frisur völlig durcheinander und geduscht und einfach merke das war aber cool!

00:21:47: Es wäre irgendwie cool.

00:21:48: nicht dass es jetzt immer braucht um Gottes Willen, aber es wär cool.

00:21:51: Das war eine Reise, die Spaß gemacht hat, die viel Erkenntnis wirklich selbst gebracht hat.

00:21:58: Schön, dass du da warst.

00:22:00: Dass du dabei warst!

00:22:01: Wenn dir die Folge gefallen hat und du das Gefühl hast, irgendjemand könnte vielleicht diesen kleinen Anstupser gebrauchen um mutig zu sein was neues auszuprobieren dann teile gerne diese Folge.

00:22:14: Und damit du die nächste nicht vergisst, gerne abonnieren.

00:22:18: Ich freue mich, dass ihr dabei war und bis zum nächsten Mal zur nächsten Sprechstunde mit dem Leben.

00:22:24: Ciao.

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