Dein Umfeld verändert dich – auch wenn du es nicht bemerkst

Shownotes

Warum fühlen wir uns an manchen Orten leicht – und an anderen dauerhaft erschöpft?

In dieser Folge erzähle ich von Menschen, die jahrelang glaubten, ihnen fehle einfach Disziplin. Bis sie plötzlich erkannten, dass nicht sie das eigentliche Problem waren, sondern ein Umfeld, an das sie sich unbemerkt angepasst hatten.

Wir sprechen darüber, warum unser Umfeld nicht nur unsere Gedanken und Gefühle prägt, sondern manchmal sogar unsere körperliche Gesundheit. Warum wir oft gar nicht merken, wie sehr wir uns verändern. Und weshalb Freiheit manchmal damit beginnt, sich eine einfache Frage zu stellen:

Tut mir dieses Umfeld wirklich gut – oder fühlt es sich nur vertraut an?

Eine persönliche Folge über Anpassung, Werte und den Mut, den eigenen Weg zu gehen.

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00:00:00: Und irgendwann kamen wir auf diesen Punkt und dann habe ich nachgefragt.

00:00:06: Dann hat sie mich angeschaut, war dann ganz ruhig geworden... ...und hat dann Tränen in die Augen bekommen.

00:00:13: Ich sagte das habe ich so noch nie gesehen!

00:00:18: Das ist mir noch gar nicht aufgefallen.

00:00:20: Zwei Punkte, die wir jetzt aus dieser einen Geschichte schon mitnehmen können, ist erstens, dass im Fall prägt uns Man macht jetzt so wie es umfällt, das ist schon auch so.

00:00:33: Dass man sich da anpasst, sondern häufig ist es auch so dass wir diesen Prozess der Anpassung gar nicht merken.

00:00:44: Die ist zu Hause groß geworden und die meisten tun hat am Gewicht zugelegt.

00:00:49: dann ist sie in ein fremdes Umfeld gekommen wo sie auf eigenen Füßen stand.

00:00:58: Sie hat gesagt, ohne dass sie darauf geachtet hätte, twenty-fünf Kilo verloren.

00:01:02: Das heißt wenn wir darüber sprechen wie uns das Umfeld prägt, ja wenn wir drüber sprechen sind die fünf Personen mit denen wir am meisten Zeit verbringen und man hat nicht nur einen Einfluss auf unsere mentale Gesundheit, das hat es definitiv ich glaube das wissen die meisten auch schon sondern es hat auch indirekte Effekte auf unserer körperliche Gesundheit.

00:01:29: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Sprechstunde mit dem Leben.

00:01:34: Ich bin Ben und ich freue mich und finde schön, dass du da bist!

00:01:40: Wir wollen heute über – nicht wir – ich möchte heute über ein Thema sprechen das mich in letzter Zeit stark bewegt hat aber auch schon seit einigen Jahren.

00:01:54: Und zwar über das Thema wie sehr und inwieweit persönliche Umfeld uns prägt.

00:02:03: Es gibt so einen Spruch, sag mir die fünf Menschen mit denen du am meisten und in den siebsten Zeit verbringst und ich sage dir wer du bist.

00:02:11: Ich glaube dass das im mentalen Gesundheitsbereich schon relativ stark besprochen wird und ich finde es auch durchaus berechtigt und da werden wir auch darauf eingehen.

00:02:22: aber ich denke es hat noch eine weitreichende Folge und zwar biete ich in meiner Praxis eine multimodale Sprechstunde an.

00:02:30: Das heißt, da kommen Patienten die komplexe Situationen haben.

00:02:34: Häufig sind das übergewichtige Personen oder gepröße Personen und da begegnet mir es immer wieder dass das umfällt einen entscheidenden Anteil an der aktuellen Situation hat.

00:02:54: Ich hatte jetzt kürzlich also es gibt immer wieder Patienten aber die eine ähnliche Struktur haben oder eine ähneliche Story haben, die kommen dann zu mir und sagen ich weiß nicht was ich machen soll.

00:03:06: Ich war mal schlank und jetzt bin ich übergewichtig und kann machen, was ich will.

00:03:14: Ich krieg es nicht mehr hin!

00:03:15: Ich kann die Disziplin nicht aufbringen.

00:03:18: Bei dem Begriff Disziplinen werde ich schon immer ein bisschen stutzig, aber bei dieser Person war's so dass sie eigentlich normal gewichtig war, also nicht schlank.

00:03:30: Eigentlich nie Probleme hatte und dann in ein neues Umfeld gekommen ist, ja geheiratet hat.

00:03:39: Heiraten per se ist jetzt nichts schlechtes aber es hat sich das Umfeld geändert.

00:03:45: Das heißt diese Person hat in einem sehr konservativ funktionierendes Umfeld gewechselt.

00:04:01: Wohne im Schwabenlande, nichts gegen die Schwabe war sehr schwäbisch geprägt.

00:04:06: So wie wir das kennen auf den fändlich geachtet scharfe Schafehäusle bauen und so weiter.

00:04:11: sie selber also diese Person selber ist aber in einem sehr freien Feld groß geworden.

00:04:17: ja auf Geld wird nicht so geachtet Spaß usw.

00:04:20: sollte man haben wenn man nicht so viel hat dann ist es auch nicht so schlimm.

00:04:25: Man kann auch in einer Wohnung wohnen und alles ist in Ordnung.

00:04:28: Das heißt, sie ist in dieses neue Umfeld gekommen und hat sich angepasst obwohl ihr das nicht unbedingt entsprochen habt.

00:04:41: Und hat dann sukzessive zugenommen.

00:04:45: Am Anfang war es jetzt noch nicht so problematisch aber das hat dann immer mehr zugenomen mit Unzufriedenheit.

00:04:52: Dann ist natürlich Übergewicht immer ein Kommentar für, naja da fehlt die Disziplin.

00:04:59: Das heißt es ist ein sich erhaltener Prozess gestartet worden.

00:05:05: Was heißt sie herzugenommen?

00:05:07: Die Unzufriedenheit im Umfelder zugenommen dann hat sie noch mehr zugenommen und so weiter bis sie dann irgendwann beim BMI-Freund über vierzig war.

00:05:16: Die war jetzt kürzlich bei mir in der Sprechstunde Und wir haben das mal uns angeschaut, die Biografie, Abnehmversuche und so weiter.

00:05:26: Und irgendwann kamen wir auf diesen Punkt und dann habe ich nachgefragt... ...und dann hat sie mich angeschaudt und war dann ist dann ganz ruhig geworden.... ...und hat dann Tränen in die Augen bekommen.

00:05:40: Ich sagte, das hab' ich so noch nie gesehen!

00:05:44: Das ist mir noch gar nicht aufgefallen.

00:05:45: Ja!

00:05:47: Das kostet mich Kraft und stängt mich enorm an.

00:05:52: Zwei Punkte, die wir jetzt aus dieser einen Geschichte schon mitnehmen können ist erstens das Umfeld prägt uns ja und ich im Sinne von man macht es so wie es umfällt.

00:06:03: Das ist schon auch so dass man sich da anpasst sondern Häufig ist es auch so, dass wir diesen Prozess der Anpassung gar nicht merken.

00:06:16: So wie Sie auch.

00:06:17: nach vielen Jahren hat die Person zurückgeblickt und hat nicht gemerkt, oder wie anders das Leben jetzt ist im Fall des Zudem, wie sie's eigentlich gelernt hat und wie sie es eigentlich auch leben möchte.

00:06:33: Das heißt dauerhaftes Energie verloren.

00:06:36: Also noch einen anderen Fall in der multimodalen Sprechstunde.

00:06:38: Eine andere Person, die auch damit gehadert hat Gewicht zu verlieren war deutlich jünger.

00:06:47: Da war es ganz spannend da musste ich schon fast schmunzeln.

00:06:50: ist der person selber auch nicht aufgefallen?

00:06:53: Die ist Zuhause groß geworden Ist die meisten tun Hat ein gewicht zugelegt.

00:06:59: dann ist sie in Ein fremdes umfeld gekommen wo sie auf eigenen füßen stand und hat zack Sie hat gesagt, ohne dass sie darauf geachtet hätte, twenty-fünf Kilo verloren.

00:07:13: Das heißt da war sie in einer fremden Stadt alleine.

00:07:18: Dann kamen sie wieder ins bekannte Umfeld nach ein paar Jahren und hat wieder twenty fünf Kilo zugenommen.

00:07:25: So das Spiel hat sich dann aber wiederholt.

00:07:28: Das heisst die ist nochmal aufgrund ich weiß nicht mehr genau was es war Studium oder Auslandssemester, ich weiß es nicht mehr genau.

00:07:37: Wieder an einen fremden Ort gekommen, unabhängig von Ihrem bekannten Umfeld hat wieder wie als wenn es keine Kraft brauchen würde, twenty-fünf Kilo verloren und Banji natürlich wieder zurück gewohntes Umfeld, wieder die Kilos drauf diesmal deutlich mehr und sitzt bei mir in der Sprechstunde und weiß nicht was sie machen soll.

00:08:04: Das heißt, wenn wir darüber sprechen wie uns das Umfeld prägt.

00:08:09: Wenn wir darüber reden was sind die fünf Personen mit denen wir am meisten Zeit verbringen oder auch in den intensivsten zeit verbringen?

00:08:17: dann hat das nicht nur ein Einfluss auf unsere mentale Gesundheit dass hats definitiv ich glaube das wissen die meisten auch schon sondern es hat auch indirekte Effekte auf unserer körperliche gesundheit.

00:08:32: Was passiert oder was passiert in den Konstellationen?

00:08:35: Hat dann noch eine andere Patientin, die hatte gelernt als Kind sich anzupassen und hat dann auch ein Umfeld sich begeben.

00:08:49: Geheiratet Kinder... Und das Umfeld hat sie ähnlich behandelt oder ist ähnlich mit ihr umgegangen wie das Ursprungsumfeld mit ihr omgegangen ist Bedeutet so ein bisschen belächelt, ein bisschen Witze drüber gemacht.

00:09:07: Wie sie ist und was sie macht usw.

00:09:10: Und für sie war das aber normal.

00:09:16: Das heißt wie dieser Punkt hat es nicht wirklich gemerkt weil's normal war.

00:09:22: Irgendwann dann war sie auf einer Feierlichkeit und dann hat jemand etwas erzählt von früher... ...und dann ging ihr das Licht auf und sagt Warte mal!

00:09:34: Das ist eigentlich nicht normal.

00:09:40: Was wir aus diesen Geschichten mitnehmen oder ich auch mitgenommen habe, das Umfeld prägt uns unheimlich und wir merken das oftmals gar nicht unbedingt weil wir es als normal empfinden.

00:09:51: Wir sind entweder in einem bestimmten Kontext groß geworden und suchen uns einen ähnlichen Kontext, weil's gewohnt ist oder wir sind dann später in einem Kontext einer Beziehung oder was auch immer lernen, dass es normal ist und haben dann mit Menschen zu tun wo das auch normal ist.

00:10:09: Aber das bedeutet nicht unbedingt dass es uns gut tut.

00:10:16: Was ich jetzt beobachte so als Gegenbewegung ist viel auf Social Media.

00:10:21: sagen naja's Umfeldtut nicht gut also raus aus dem Umfeld oder eine Person tut mir nicht gut Streich diese Personen aus meinem Leben.

00:10:30: Ich finde, man ist es wichtig etwas differenzierter darauf zu schauen.

00:10:35: Zu sagen was is mein Anteil an der Geschichte?

00:10:37: Nehmen wir jetzt zum Beispiel das mit der einen Frau die das gelernt hat in ihrem Ursprungsumfeld sich anzupassen und dass im Erwachsenalter fortgeführt hat und Menschen um sich rum hatte Sie behandelt haben.

00:11:00: Das heißt, wir haben hier zwei Komponenten.

00:11:02: Erstens die Person, die das so machen weil sie denken es ist okay, weil die Person was nicht sagt und die Person die nichts sagt.

00:11:08: Weil's ihr nicht auffällt!

00:11:10: Das heisst... Die Personen sind aber jetzt per se kein schlechtes Umfeld, ja?

00:11:17: Sondern da fehlt die Kommunikation.

00:11:20: Wenn jetzt Sie kommunizieren würde, hey dieses Verhalten möchte ich nicht und die anderen würden weiter machen.

00:11:27: Und sie wird es kommunizierend und wir werden weitermachen Obwohl sich's wissen dann wäre es ein punkt wo man sich die frage stellen könnte ob mir das umfeld jetzt tatsächlich gut tut.

00:11:37: Ja Aber es gibt schon diese beiden komponenten.

00:11:45: Ich bin aber selber auch für dieses thema.

00:11:51: Wie soll man sagen sehr sehr offen.

00:11:53: ja weil ich mein Umfeld vor ungefähr acht Jahren auch komplett gewechselt habe.

00:12:00: Ich habe gemerkt, oder ich hatte das Gefühl und ich glaube, ich war da auch ein Stück weit zu radikal, weil ich gesagt habe okay, mein Um Feld ist das Problem.

00:12:09: Ich hab gemerkt dass mich meinen Umfeld mit Energie kostete und dass ich das nicht bin Und hab mich entschieden einen neuen Weg zu gehen und zwar meinen Überzeugungen zu folgen.

00:12:25: Das war am Anfang noch sehr, sehr zaghaft aber das allein hat mein Umfeld schon auf links gedreht.

00:12:31: Achtzig bis neunzig Prozent meines Umfelds sind damals innerhalb von ein bis zwei Jahren verloren gegangen und nicht immer aufgrund meiner Initiative sondern weil das Umfeld einfach gemerkt hat okay der ist jetzt anders.

00:12:47: Das bricht dann weg konnte dann aber zunehmend sagen, ich selber werde.

00:13:01: Aber das verändert nicht alles!

00:13:03: Also das Umfeld prägt ein, aber wenn die Faktoren von dem, wer man ist abhält, dann bedeutet es noch nicht dass ich selber zu mir komme.

00:13:20: Das heißt der Prozess geht bei mir weiter Und diesen Prozess kann einem keine abnehmen, aber es fällt einem ein Stück weit leichter.

00:13:28: Weil das Umfeld, dass einen prägt oder Einfluss auf einen hat die Räder nicht erschwert bedeutet ich muss nicht gegen Widerstände arbeiten wenn ich einen bestimmten Weg gehe eine bestimmte Art dann zu leben etablieren möchte und da ist niemand der, wie soll man sagen es mir schwer macht in meinem Umfeld.

00:13:56: Dann habe ich mehr Möglichkeiten das umzusetzen.

00:13:59: aber allein die Veränderung des Umfelds bedeutet nicht dass Ich gehe den Weg Gehe.

00:14:07: Aber Das Umfeld prägt ja Es verändert wie ich denke, es reflektiert mich.

00:14:21: Ist im Grunde genommen wie ein Spiegel in den ich schaue.

00:14:24: Wenn ich jemanden frage hey... Wie findest du?

00:14:29: Wie ich das und dass mache dann ist das ein Spiegel.

00:14:31: das heißt er gibt die Rückmeldung.

00:14:34: Er sieht das so und so.

00:14:36: Das ist natürlich nie Die absolute Wahrheit sondern er gibt das wieder wie er geprägt worden ist was er für ok findet usw.. Das heißt, wenn ich mich aber in eine andere Richtung orientiere und behalte.

00:14:52: Aber das Umfeld bei mir ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Orientierung abäppt weil die Prägung des Umfelds auf mich wirkt.

00:15:02: Und erst recht dann, wenn Ich das Gefühl habe, dass mein Umfeld normal sehr konservativ christlichem Umfeld groß geworden und für mich ist das normal gewesen, vieles ist normal.

00:15:26: Mein Umfeld hat damals also Schulumfeld ich war jetzt kurz wieder auf dem Klassen treffen, man hat damals schon wie soll man sagen eine andere Perspektive gehabt aber ich war dafür nicht zugänglich weil für mich war das normal meine Hauptkontakte das meiste war in diesem Umfeld normal für mich.

00:15:45: Ich habe als auch kürzlich einen Patienten da gehabt, der hatte auch so ein starkes... ist eine starke Prägung und hat beschrieben dass er da den größten Support rauskriegt aus ähnlichen Strukturen und man konnte aber erkennen das da die Energie verloren geht, aber für ihn war es normal diese Prägungen.

00:16:14: Und jetzt merke ich schon kommt der Clou langsam.

00:16:17: Okay, das Umfeld prägt mich und ich orientiere mich aber an meinem Umfeld und überlege wo will ich hin?

00:16:27: Und dann gleiche ich aber ab und wenn mein innerer Kern oder mein inneres Zirkel mir rückmeldet so und so ist es aber normal und ich dann ein bisschen woanders hingehe, dann ist das schwierig mich zu lösen.

00:16:43: und gleichzeitig aber woher Oder wie wage ich den Schritt raus und, wie soll man sagen selber anfangen zu denken?

00:16:56: Zu sagen okay warte mal ja das mag sein dass mein Umfeld das so sieht oder Menschen die mir nachstehen das so prägen.

00:17:03: Aber vielleicht tief drin sehe ich das anders.

00:17:11: Natürlich ist es ein Sprung dann zu sagen Okay Ich mache das auch anders.

00:17:16: aber die Frage ist Wie komme ich zu diesem Punkt einen Unterschied zu merken.

00:17:22: Und hier geht es nicht um gut oder schlecht, hier geht's nicht darum dass das Umfeld schlecht ist sondern es prägt mich.

00:17:35: Jeder ist total individuell und jeder geht seinen individuellen Weg und braucht und möchte ein bestimmtes Umfeld.

00:17:44: was für den einen gut sein kann im Sinne von supportend Unterstützung seiner Entwicklung kann für jemand anderen schon schwierig sein und bremst ihn aus.

00:17:55: Das heißt, es geht hierbei nicht um gut oder schlecht sondern wie stark schwinge ich in mir selber?

00:18:04: Und mir hat es geholfen mich ein Stück weit unabhängig von Meinungen Überzeugung anderer zu machen einen Schritt zurückgehen oder zwei Schritte zurückzugehen.

00:18:18: und so sagen wir mal ist diese Person jemand, die mich in dem wie ich sein möchte und denke fördert.

00:18:32: Ich hatte mal eine Bekannte mit der ich viel Zeit verbracht habe und sie hat es mit ihrem Mann nicht auf eine Art und Weise umgegangen, wie ich das für respektvoll und wertschätzend einschätze.

00:18:47: wir haben öfter über das Thema gesprochen hat sich nicht geändert.

00:18:50: und da war dann irgendwann der Punkt wo ich gesagt hab Das ist ja etwas, was mich prägt.

00:18:58: Und möchte ich das in meinem direkten nahen Umfeld haben, dass mich das verändert.

00:19:07: und da war der Punkt wo ich mit dann zur Rückgesetzung gesagt habe für mich heißt Wertschätzung und umgang mit jemand anderem etwas anderes.

00:19:17: Akzeptanz bedeutet für mich etwas anderes.

00:19:19: Respekt bedeutet für Wertschätzung, das heißt mit der Zeit habe ich für mich und das war durch die Loslösung.

00:19:31: Durch meinen Umfeld natürlich auf der einen Seite schmerzhaft.

00:19:34: Achtzig bis neunzig Prozent des Umfels zu verlieren aber auf der anderen Seite natürlich auch unheimlich viel Freiheit zu sagen welche Werte sind mir wichtig?

00:19:45: Und welche Menschen mit diesen Werten möchte ich in meinem Umfeld haben?

00:19:50: Und je mehr ich diese Anteile etabliert habe, desto stärker hat sich mein Umfeld auch verändert.

00:19:57: Das heißt, zunehmend Menschen sind aus meinem Umfeld verloren gegangen.

00:20:03: Entweder bewusst oder unbewusst.

00:20:05: und wenn die haben gesagt ne, ich meine so viel Zeit oder ich hab gesagt na ja weniger Zeit.

00:20:10: So das ist krass und braucht bitte nicht jeder machen.

00:20:16: Ich würde sagen, Prozent meines heutigen Umfelds nichts mehr mit dem zu tun hat, was vor zehn und fünfzehn Jahren der Fall war.

00:20:24: Wenn ich jetzt traurig darüber auf der einen Seite schon weil da lange Freundschaften, lange Verbindung da waren das tat manchmal auch weh aber wenn nicht ich selbst sein kann und dauerhaft mehr Energie gezogen wird dann bremst mich das aus und verhindert dass sich frei und glücklich bin.

00:20:50: Und das ist jetzt das, was sich dann zunehmend entwickelt ein neues Umfeld dass das wertschätzt wie du bist deiner Art.

00:20:59: Es gab mal so einen Zitat es hat so älterer hergesagt.

00:21:02: er gesagt betrete Räume umgibt dich mit Menschen deren Augen aufleuchten wenn du den Raum betrittst die unterstützen dich die sind für dich da Die glauben an dich An deine art wie du denkst die glauben an das gut an dich Und dann hast du Potenzial frei zu werden, glücklich zu werden.

00:21:25: Dich zu entwickeln, Kraft zu entwickeln für die Ideen, die du gehst.

00:21:31: Das bedeutet nicht immer wie ich das im Zwischenteil gesagt habe dass dir alles abzuhicken was Du machst ja aber dass ihr die Werte teilen die du teilst.

00:21:43: Am Anfang haben wir gemerkt Dass das Umfeld uns nicht nur Im mentalen Bereich prägt ob wir glücklich sind, ob wir ausgewogen sind.

00:21:53: Ob wir Energie haben sondern indirekt noch weitergehend ist und das war mir auch nicht so bewusst erst durch die vielen Patienten in meiner Sprechstunde zunehmend bewusst wird dass es dann auch indirect unsere körperliche Gesundheit prägen kann.

00:22:12: und deswegen ist es unheimlich wichtig sich das eigene Umfeld gut anzusehen uns zu sagen ist es jemand mit dem ich gerne diskutieren möchte dem ich gerne mich reibe, weil ich weiß dass es dann mich vorwärts bringt und mich wachsen lässt.

00:22:29: Oder ist das eine Verbindung?

00:22:33: Eine Beziehung die mich aufreibt, die mich Energie kostet... ...die mich daran hindert frei und dich selber zu sein.

00:22:44: Dann auf Kosten der mentalen Gesundheit aber auch der körperlichen Gesundheit Für mich ein ganz bewegendes Thema.

00:22:52: Ich habe jetzt versucht den Kürze und knackig irgendwie rüber zu bringen.

00:22:57: Man hat natürlich viele Facetten, auch viele Individualitäten aber für mich ein essenzieller Punkt um glücklich zu werden und frei zu werden, um mein selbst zu werden Und nicht nur mental gesund sondern auch körperlich gesund zu bleiben oder zu werden.

00:23:15: In dem Fall die Patienten die ich besprochen habe ist es einen Schlüssel und das gebe ich denen auch zurück.

00:23:20: Es ist ein Schlüssel diese Kernthemen zu bearbeiten um wieder diese Energie zu haben, um Dinge zu tun die ihnen guttun.

00:23:31: Und da geht es jetzt nicht nur darum um Energiezuhaben sich gesund zu ernähren und zu bewegen sondern weil sie ja nicht mehr kompensieren brauchen.

00:23:38: das heißt je mehr Energie ich zur Verfügung habe desto freier kann ich agieren und desto glücklicher kann ich sein.

00:23:46: Ich hoffe ich konnte den Punkt so ein bisschen rüber bingen.

00:23:51: ich freue mich dass du dabei warst.

00:23:55: Wenn es dich irgendwie berührt hat, bewegt hat dann teilt's gerne mit jemandem wo du das Gefühl hast.

00:24:00: hey ich glaube das könnt ihr gut tun.

00:24:02: Will ich mich freuen!

00:24:04: Bis zum nächsten mal zur nächsten Sprechstunde mit dem Leben.

00:24:08: Ciao.

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